Presse - Ernst-Erich Buder

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Presse

"Was Ihr wollt"
Das Silvesterkonzert der Hannoverschen Hofkapelle
in der Galerie Herrenhausen am 31.12.2018
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung HAZ
Ressort: KULTUR vom 02.01.2019 [Christian Schütte]


 

"Feuerwerk"
Das Jubiläums-Silvesterkonzert der Hannoverschen Hofkapelle
(20 Jahre Hannoversche Hofkapelle und 10 Jahre Silvesterkonzerte)
in der Galerie Herrenhausen am 31.12.2016
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung HAZ
Ressort: KULTUR vom 02.01.2016 [Christian Schütte]

  
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"Tönendes Feuerwerk"
Das Silvesterkonzert der Hannoverschen Hofkapelle
in der Galerie Herrenhausen am 31.12.2015
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung HAZ
Ressort: KULTUR vom 02.01.2016 [Christian Schütte]

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"Konzert in der Marktkirche Hannover"
am 07. November 2015
zum Gedenken an die Reichsprogromnacht von 1938
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung HAZ vom 09.11.2015
 
Neben jüdischer Musik gab es an diesem Abend auch historische Texte von einem Überlebenden zuhören. Schauspieler Ernst-Erich Buder zitierte einen Aufsatz, den Norbert Wollheim, Auschwitz-Überlebender, 1948 in Hamburg zum zehnjährigen Gedenken an die Pogromnacht verfasst hatte. Darin beklagt er , wie das Volk der Dichter und Denker, die Nachkommen von Goethe, Beethoven und Kant solch schreckliche Sachen tun könnte. Es gab viel Ernsthaftes an diesem Abend, aber auch Aufbruchstimmung, Versöhnung und Freundschaft, in der Musik wie im Publikum.


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"Himmlisch mit Geigen"
Das Silvesterkonzert der Hannoverschen Hofkapelle
in der Galerie Herrenhausen am 31.12.2014
Hannoversche Allgemeine Zeitung HAZ
Seite 6 Ressort: KULT vom 02.01.2015 [Christian Schütte]
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Ein Himmel voller Geigen – unter diesem Motto hat die Hannoversche Hofkapelle mit ihrem inzwischen traditionellen Silvesterkonzert in der Galerie Herrenhausen das Jahr ausklingen lassen. Natürlich waren nicht nur Geigen zu hören, wohl aber ausschließlich Musik für Streicher und Basso Continuo. Den Auftakt machte Georg Philipp Telemanns siebenteilige Ouverture D-Dur mit einer Viola da gamba als Soloinstrument. Für diesen Vorläufer des Violoncellos konnte das Ensemble einen prominenten Gast verpflichten. Hille Perl ist eine international gefragte und mit vielen Preisen ausgezeichnete Gambistin. Sie beherrscht ihr Instrument mit spielerischer Leichtigkeit, fliegt scheinbar durch die Noten, ohne dabei Gehalt und Tiefe der Komposition zu vernachlässigen. Das inspirierte die Musikerinnen und Musiker der Hofkapelle durchweg zu einem lebendigen Start in den Abend. Johann Pachelbels Kanon á 5 geriet fast schon ätherisch schön, vor allem im ausladenden, breiten ersten Teil. Und Johann Sebastian Bachs drittes Brandenburgisches Konzert als letzte Nummer vor der Pause erklang mit Ecken und Kanten, dabei ungemein freudvoll und lebendig und weitaus weniger brav als oft zu hören. Die Hofkapelle gönnte sich hier durchaus orchestrale Gesten. Dagegen intonierte sie das sechste Brandenburgische Konzert nach der Pause als fein ausbalancierte Kammermusik und verdeutlichte so die Gegensätze, die in diesen so berühmten sechs Stücken stecken. Den glanzvollen Abschluss machte Antonio Vivaldis Concerto grosso d-Moll aus „L?estro armonico“. Nach Werken deutscher Komponisten kostete die Hofkapelle den Esprit und den starken emotionalen Gehalt des Venezianers voller Verve aus. Virtuos-perlende Läufe in den schnellen Abschnitten, melancholisch-verhangene Farben in den langsamen wurden so zu reizvollen Kontrasten auf engstem Raum. Diese spannungsvolle Artikulation ergänzte das Ensemble mit präziser Intonation und souveräner Technik. Für den begeisterten Beifall gab es schließlich das populäre „Air“ von Bach als Zugabe. Zum festen Gast der Silvesterkonzerte ist Ernst-Erich Buder als Rezitator geworden. Der Schauspieler, viele Jahre Mitglied des hannoverschen Staatstheaters, fing das Publikum schon mit Achim von Arnims Gedicht „Der Himmel hängt voller Geigen“ in der ihm eigenen pointierten Artikulation und dem charismatischen Klang seiner Stimme ein. Wilhelm Buschs „Geigenseppel“ wurde dann zum Anlass vielfachen Schmunzelns, und nach der Pause hatte Buder dann mit seinen Leib- und Magen-Autoren Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Joachim Ringelnatz – die letzten beiden rezitierte er auswendig – leichtes Spiel. Kästners „Spruch für die Silvesternacht“ machte er, zwischen Ernst und Komik changierend, auch zu einer persönlichen Ansprache an das Publikum.


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02.01.2014 Hannoversche Allgemeine
HAZ Seite 5 Ressort: KULTUR
Die Hannoversche Hofkapelle in Herrenhausen | Frühling!
VON GÜNTER HELMS HANNOVER. Ja, ist denn schon Frühling? Wollte vielleicht die Hannoversche Hofkapelle bei ihrem Silvesterkonzert im Galeriegebäude Herrenhausen möglichen Winterdepressionen vorbeugen? Dabei hatten die Besucher auf ihrer Anfahrt weder Schmuddelwetter noch klirrender Kälte trotzen müssen. Alles klang nach Frühling allenthalben! Gute Traditionen soll man pflegen. So wollte auch diesmal die von Anne Röhrig inspirierend geleitete Hannoversche Hofkapelle auf Zwischentexte nicht verzichten. Doch die Rolle Ernst-Erich Buders, eines Grandseigneurs der hannoverschen Schauspielszene, blieb leider etwas nebensächlich. Nicht Goethes „Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ – wie im Programm angekündigt – rezitierte er, sondern den „Gesang der Geister über dem Wasser“. Dazu ließ sich Goethe in den Berner Alpen vom grandiosen Lauterbrunner Wasserfall inspirieren – eine vor Händels „Wassermusik“ durchaus sinnige Platzierung. Weil Buder aber ein so wunderbarer Rezitator ist, ließ auch der Ostergesang „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“ nach der Pause manchen Konzertbesucher nach mehr Beiträgen von ihm geradezu lechzen. Doch ihm blieb bis zum Schluss leider nur noch die Rolle eines im roten Sessel gütig Zuhörenden. Das lohnte sich aber – für alle. Schließlich tischt Telemann in seiner Kantate „Alles redet itzt und singet“ reichlich an barocken Affekten auf. Entsprechend ist dieses „Singggedicht an den Frühling“ ein Eldorado für einen Bariton (der mit prächtiger Stimme auftrumpfende Albrecht Pöhl), eine Sopranistin (die lyrisch überzeugende Veronika Winter) und insbesondere die Holzbläser des Orchesters. Sie dürfen Tonmalerei pur zelebrieren. Alles kann man hören: nicht nur einen krähenden Hahn und meckernde Ziegen. Auch die Sonne prangt, und die Vögel erzählen, alles „zu ihres Schöpfers Ehren“. Ein Hörvergnügen, eine zur Klangidylle gewordene Naturbeschreibung, die lebhaften Schlussbeifall hervorrief. Pointiert und differenziert auch der Orchesterauftritt vor der Pause: Veracinis Ouvertüre Nr.4 F-Dur und Händels „Wassermusik“ (seit Kurzem auch als CD-Produktion der Hannoverschen Hofkapelle nachzuhören) überzeugten ohne Wenn und Aber.
02.01.2014 / HAZ Seite 5 Ressort: KULTUR
02.01.2014 Neue Presse
NP Seite 16 Ressort: KULTUR
Hofkapelle spielt zum Vergnügen
VON CHRISTIAN SEIBT HANNOVER. Der Titel hält, was er verspricht: „... dem Volk zum Vergnügen“ hat die Hannoversche Hofkapelle ihr Silvesterkonzert mit Rezitationen von Goethe-Gedichten genannt. Die 530 Zuhörer in der restlos ausverkauften Galerie Herrenhausen lauschen nur allzu gern und sehr vergnügt den barocken Klängen zum Jahresende. Mit sichtlicher Spielfreude, wohldosierter Dynamik und einer ordentlichen Portion Verve spielen die 20 Musiker unter der musikalischen Leitung der ersten Violinistin Anne Röhrig Werke von Francesco Maria Veracini, Georg Friedrich Händel und Georg Philipp Telemann. Große Vortragsfreude auch bei den beiden Gesangssolisten Veronika Winter (Sopran) und Albrecht Pöhl (Bariton) sowie bei Rezitator Ernst-Erich Buder. Ein gut zweistündiges Hörvergnügen. Schon der Auftakt mit Veracinis „Ouvertüre Nr.4 F-Dur“ fasziniert und führt einen in andere, längst zurückliegende und berührende Klangwelten. Wunderbar, mit welch luftiger Leichtigkeit und beschwingter Lebendigkeit das auf alte Musik spezialisierte Orchester die sechs Sätze des Werks herüberbringt. Bei hoher Transparenz und wohlausgewogenem Verhältnis zwischen Streichern und Blasinstrumenten. All dies gilt auch bei Händels neunsätziger „Suite aus der Wassermusik“. Hier bestechen besonders die Bläser – Fagott, Oboen, Traversflöten, Piccoloflöte – mit exzellentem Spiel. Zu Herzen geht der vierte Satz „Hornpipe“. Nach der Pause dann Telemanns Kantate „Alles redet, itzt und singet“, ein Singgedicht an den Frühling (Text: Barthold Heinrich Brockes), beseelt auch in der dunklen Jahreszeit – es ist zugleich die Lobpreisung Gottes und ein Freudengesang an die Schöpfung mit ihrer Tier-und Pflanzenwelt. Sehr innig und mit viel Hingabe singen Winter und Pöhl ihre Partien. Ihr klarer Sopran und sein warmer, runder Bariton harmonieren bestens miteinander. So beim jeweiligen Duetto, wie auch beim gemeinsamen Rezitativ (mit dem „Kuckuck“). Eine Freude, wie alle Akteure dem Werk üppiges Leben einhauchen und so viele innere Bilder im Geiste entstehen lassen. Schönes Kopfkino – das auch Buder mit seiner warmen, klaren und festen Stimme hervorruft. Lebendig und stimmungsvoll rezitiert er zwei Goethe-Gedichte. Neben „Winter“ aus „Vier Jahreszeiten“ packt vor allem das Gedicht „Vom Eise befreit“ – das mit dem berühmt gewordenen Satz endet „Hier bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein“. Auch das passt als Motto zu diesem feierlich-vergnüglichen Wohlfühlkonzert. Am Ende langer, kräftiger Applaus. Und als Zugabe gibt es noch einmal das erste Duetto aus der Telemann-Kantate – dem Volk zum Vergnügen.
02.01.2014 / NP Seite 16 Ressort: KULTUR


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10.5.2014 NP Neue Presse Hannover
13. Lange Nacht der Theater
Lesung Theatermuseum

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Cuxhavener Nachrichten - Ilse Cordes
Abend mit Ernst-Erich Buder im "Captain Ahab's"
Das Cuxhavener Publikum kennt den Schauspieler Ernst-Erich Buder von der - wenn man es denn so ausdrücken will - ausschließlich ganz „seriösen" Seite. Als Sprecher beispielsweise in Arthur Honeggers „König-David"-Psalm, wie im November vergangenen Jahres in der St.-Petri-Kirche erlebt. Am vergangenen Sonnabend nun lernte es Buder im „Captain Ahab's" von einer durchaus anderen Seite kennen. Dort nämlich war der Schauspieler aus Hannover auf Einladung der Ringelnatz-Gesellschaft mit einem Abend unter dem Motto „Überall ist Wunderland" zu Gast.

Ernst-Erich Buder sprach im ersten Teil des Abends Gedichte von Erich Kästner und Kurt Tucholsky, im zweiten Teil dann ausschließlich Gedichte von Joachim Ringelnatz, wobei Buder ausdrücklich nicht den inzwischen längst populären „Kuttel Daddeldu" ins Blickfeld seiner Zuhörer rücken wollte, sondern gerade den „leiseren" Ringelnatz. Jenen Rigelnatz eben, der Verse geschrieben hat wie aus dem Gedicht „Sage mir, was Du für Sorgen hast", „Überall ist Wunderland", „Der Bumerang" oder „Über meinen gestrigen Traum", um nur einige Beispiele zu nennen.
Auch bei der Auswahl der Gedichte von Kästner und Tucholsky für diesen Abend bei der Ringelnatz-Gesellschaft hatte sich der Schauspieler für „leisere", aber darum keineswegs weniger genaue und treffende Töne entschieden. Beide, Tucholsky wie Kästner, treffen den „Ton" ihrer Zeit haargenau und halten zudem - wie vor allem im Falle von Tucholsky - ihren Zeitgenossen unbarmherzig den Spiegel vor.
Jeder der drei am vergangenen Sonnabend durch Ernst-Erich Buder zu Wort gekommenen Dichter tut das auf seine Weise und genau darin liegt der Reiz solcher Abende. Wenn dann auch noch der Rezitator jeweils den „Ton" trifft (was Buder bei den Texten sehr wohl gelang), kann das Ganze eigentlich nur von Erfolg gekrönt sein…

Wo Tucholsky die ewige Liebe schwört.
Ernst Erich Buder rezitiert unter anderem Christian Morgenstern und Kurt Tucholsky

Lesungen stehen selten auf dem Programmplan des Kulturkreises. Der Auftritt des Schauspielers Ernst-Erich Buder beweist jedoch: Es lohnt sich für den Verein, Neues zu wagen. Im eng bestuhlten Jagdschloss-Saal blieben nur wenige Plätze frei.
Der Abend gehörte Erich Kästner, Christian Morgenstern, Joachim Ringelnatz, Kurt Tucholsky - und natürlich Ernst-Erich Buder. Mal sächselnd, mal berlinernd, leicht angetrunken wirkend, dann wieder stockend wie ein Schuljunge: Der Mime vom hannoverschen Schauspielhaus hauchte den Versen noch mehr Leben ein, als sie beim stillen Lesen besitzen.
Es sei ihm ein Anliegen, die große Bandbreite eines Kästners aufzuzeigen, der authentisch in die Welt der Kinder eintauchen konnte, hart mit den Großen ins Gericht ging und liebevoll von seiner Mutter erzählte, sagte Buder.
Durch seine Auswahl und seinen Vortrag wurde die Sensibilität spürbar, die sich hinter vielen ironischen Reimen eines Ringelnatz verbirgt. Durch Morgensterns Bissigkeit schimmerte dessen Dünnhäutigkeit. Und Tucholsky bezauberte mit realistischen Liebensgedichten.
Brandaktuell und bösartig zeichnete Buder mit Kästner ein Sittenbild auch unserer Gegenwart. "Zeitgenossen haufenweise" lautet der Titel des Gedichts, in dem sich Denken und Handel ausschließlich um die Rentabilität drehen.Nachdenklich philosophierte das Publikum mit Morgenstern über den sinnlosen Tod eines Stückchens Butterbrotpapier, um kurz darauf melancholisch mit Ringelnatz zu schwärmen: "Ich hab dich so lieb! Ich würde dir ohne Bedenken eine Kachel aus meinem Ofen schenken."
Der sächsische Dichter dominierte neben Tucholsky den zweiten Programmteil mit Klassikern wie "Überall ist Wunderland", seiner Geschichte des Seemanns "Kuttel Daddeldu" sowie dem Reisebericht der zwei "Ameisen.

Ernst Erich Buder rezitiert beim Kulturkreis im Jagdschloss Springe
Springe (gcs).
Mal brandaktuell, mal bösartig
VON GERT DEPPE – SPRINGE
Vorsitzender Waldemar Wandel hat einmal mehr ein glückliches Händchen bewiesen. Nach Klaviermusik zur Saisoneröffnung und Kammermusik für Klaviertrio erwartete die Freunde des Kulturkreises Springe nun ein ungewöhnlicher Abend - ganz ohne Musik und doch mit reichlich Zwischentönen. Der hannoversche Schauspieler Ernst-Erich Buder gastierte im Springer Jagdschloss, mitgebracht hatte er eine Auswahl an Lyrik und Prosa. „Er kann liebenswert, aber auch bösartig sein", warnte Buder sein Publikum im voll besetzten Kaisersaal gleich zu Beginn vor Erich Kästner, mit dessen Texten Buder seinen Rezitationsabend eröffnete.
Über seine „Zeitgenossen" beispielsweise wusste der Dichter nicht eben Gutes zu berichten. Köpfe wie auf Abziehbildern hätten diese, und „was sich nicht zählen lässt, gibt es für sie nicht". Ernst Erich Buder rezitierte nicht nur auswendig und mit traumwandlerischer Sicherheit. Er folgte zudem akribisch der Textdramaturgie und transportierte den ebenso feinen wie auch garstigen Humor Kästners vortrefflich. Ob in „Der Kümmerer", „Das letzte Kapitel", „Modernes Märchen" und „Maskenball im Hochgebirge": Buder suchte die Nähe zum Publikum und spürte in (sowie zwischen) den Zeilen feinsten Nuancen und überraschenden Pointen nach.
Und manchmal, wie etwa in Christian Morgensterns „Tertius Gaudens", erfuhren die Zuhörer Altbekanntes auf neue Weise: Dass nämlich „Perlen vor die Säue" nicht nur Sprichwort, sondern auch ein Stück Evolutionsgeschichte ist. Ernst Erich Buder rezitierte nicht nur, er spielte und zelebrierte die Literatur. Und überraschte überdies mit Texten, die - wie zum Beispiel bei Joachim Ringelnatz - durch Poesie („Weihnachten"), Anmut („Ich habe dich so lieb") oder auch Klamauk („Zwei Ameisen", „Ein männlicher Briefmark") berührten und erheiterten.
Auch Buders unaufdringliche und gleichermaßen packende Rezitationen von Kurt Tucholsky lebten von einer großen Bandbreite zwischen Alltagsweisheit, Ironie und Humor sowie tiefem Ernst. Ein ausgesprochen kurzweiliger und gelungener Abend, der nicht zuletzt auch durch Buders feinnervige Moderation als besonderes Erlebnis in Erinnerung bleiben wird.



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